Ex-Prinzenpaar Silke I. und Erhard I.

Pünktlich zum 11.11.2017 wurde die neue Kampagne eröffnet. Ann-Cathrin I. trat in den bürgerlichen Stand zurück. Sie war eine sympathische, immer lächelnde Prinzessin, die uns in der letzten Kampagne mit Spaß und Freude regiert hat.
Auf sie folgt das Prinzenpaar Alexandra I. und Thomas II.
Wir freuen uns, dass Bürstadt wieder ein Prinzenpaar hat. Prunkvoll gekleidet haben die beiden gestern Abend nach ihrer Inthronisierung einen Empfang gegeben. An dieser Stelle möchten wir  uns ganz herzlich für die Bewirtung bedanken. Wir wünschen den neuen Tollitäten eine tolle närrische Kampagne und viel Spaß.
Für diesen  besonderen Tag haben auch wir uns Gedanken gemacht. Wir sind nun auch Ex-Prinzenpaar. Da wir zu Beginn der letzten Kampagne noch Termine wahr genommen haben, erschien es uns passend erst jetzt unsere Vorstellungen zu realisieren. Wir wollten neue Kopfbedeckungen. Wie kam es dazu?

Der Hut der Ex-Prinzessin

Schon im Juni 2015 besuchten wir die Fastnachtsmesse in Bonn. Dort stießen wir auf die  „Narrenwerkstatt„. Sie fertigt Hüte und Faszinator der besonderen Art. Sofort verliebte ich mich in die Hüte.
Die Realisierung einen solchen Hut während unserer Kampagne zu tragen scheiterte daran, dass wir unser komplettes Outfit passend zueinander bei einer Schneiderin in Auftrag gegeben hatten. Aber schon damals war klar, an solch einem Hut geht kein Weg vorbei.
Anfang September habe ich den Kontakt zur „Narrenwerkstatt“ gesucht. Frau Kremmers war unheimlich nett. Sie sagte mir zu, dass ich zum Beginn der 5. Jahreszeit meinen neuen Hut haben würde.
Wir hätten alles via Internet regeln können, aber ich wollte gerne vor Ort verschiedene Modelle auszuprobieren. Wir fuhren nach Krefeld. Schnell war im gemeinsamen Gespräch klar, ein goldener Schuh soll den Hut zieren.
Ich liebe Schuhe, also passte das wunderbar. Auch Lippenstift und Handtasche sollten am Hut nicht fehlen. Wie im richtigen Leben 🙂
Wichtig war zudem das Wort „Ex-Prinzessin“, auch das sollte erkennbar sein.
Soweit die Vorgaben an die Narrenwerkstatt. Wir fuhren wieder nach Hause. Die Umsetzung würde ich erst sehen, wenn der Hut bei mir zu Hause ankam. Es war spannend.
Anfang Oktober kam die Nachricht, dass der Hut fertig war. Ich konnte es kaum erwarten ihn zu sehen. Die Vorfreude war riesig und  ich wurde nicht enttäuscht. Der Wow-Effekt beim Öffnen der Schachtel war grandios.
Mein ganz besonderer Dank gilt Frau Michaela Kremmers von der „Narrenwerkstatt“, die ein umwerfendes Unikat erschaffen hat, das ich mit Freude tragen werde.Die Beschriftung

Die Symbole

Wir sind stolz drauf, dass wir in Bürstadt das Stadtprinzenpaar waren, und möchten das auch nach außen zeigen.
Jedes Jahr haben wir ein Prinzenpaar oder eine Prinzessin bzw. ein Prinz. Es wäre schön, wenn noch mehr Ex-Tollitäten sich als solche zeigen würden. Dabei ist es egal ob eine Kappe, ein Hut, ein Schal, eine Schärpe oder sonst etwas getragen wird.
Wir alle haben gemeinsam, dass wir ein Jahr lang die Fastnachter der Stadt Bürstadt repräsentiert haben. Warum sollte es nicht möglich sein, dass wir auch zu einer Gruppe zusammen wachsen? Vielleicht sogar einmal gemeinsam am Umzug teilnehmen?

Träumen muss erlaubt sein. 🙂

 

DJK Eintracht und der Orden von Leonie

Der Freitagabend hielt zwei Termine für uns bereit. Ausser bei der Frauensitzung von Guud druff hatten wir eine Einladung bei der DJK Eintracht. Es ist immer schön wenn auch Vereine, die keine eigentlichen Fastnachtsvereine sind, Sitzungen organisieren und Fastnacht machen. Das zeigt die Verbundenheit zum Kulturgut Fastnacht und wie es in Bürstadt gelebt wird.

Wir unterbrachen unseren Besuch bei Guud druff und fuhren zur Eintracht. Herzlich wurden wir empfangen, auch wenn klar war, dass wir nicht lange bleiben würden. Wir erfeuten uns an einem Gläschen Sekt und waren begeistert, dass vom Duo Winkler und Winkler das Prinzenpaarlied angestimmt wurde. Wir hören es immer wieder gerne.

Der Besuch wäre sehr schön gewesen, wenn da nicht ein Vorfall gewesen wäre. „DJK Eintracht und der Orden von Leonie“ weiterlesen

TSG Kinderfastnacht

Ein Kindertermin :-). Da freut sich das Prinzenpaar besonders.

Wir waren eingeladen bei der TSG zur Kinderfastnacht. Die Prinzessin hatte ihr „Meerjungfrauenkleid“ ausgewählt, um den Mädchen auch zu gefallen.

Gleich nach unserem Einzug wurden wir aufgefordert mitzumachen, was wir uns nicht zweimal sagen ließen. Wir tanzten zu Rucki-Zucki und zum Roten Pferd, machten Polonaise zusammen mit den Kindern und durchliefen einen Mitmachparcour. Dazu zog die Prinzessin auch extra ihre Schuhe aus. „TSG Kinderfastnacht“ weiterlesen

Guud druff

Am Freitagabend feierten die Mädels von Guud druff ihr 11-jähriges Jubiläum. Als das Prinzenpaar nachmittags unterwegs war, kam spontan die Idee zum Geburtstag zu gratulieren. Auf die Schnelle war an Kuchen backen oder ähnliches nicht zu denken, also musste es auch eine Nummer kleiner gehen. Schnell beim Bäcker Gebhard einen Amerikaner besorgt, elf rosafarbene Minikerzen drauf gesteckt und fertig war der Geburtstagskuchen. Wir waren der Meinung, der gute Wille zählt 🙂

Das Programm war umwerfend gut, und die Stimmung mindestens genauso. Wir sind durch viele Sääle gezogen und haben viel erlebt, aber das was wir an dem Abend erlebt haben war super. Vom ersten Moment an waren die Zuschauerinnen „guud druff“ und sind mitgegangen. Andernorts gab es schon mal ein paar Anlaufschwierigkeiten, aber den Begriff kennt man bei Guud druff glaube ich nicht.

Brunhilde, als Jubiläumsprinzessin, hatte sich mit rosa Dirndl und Krönchen in Schale geschmissen und sah umwerfen aus.

Die Jubiläumsprinzessin und das Prinzenpaar
Die Jubiläumsprinzessin und das Prinzenpaar

„Guud druff“ weiterlesen

Rathaussturm

Der Rathaussturm stand an und es standen viele Unklarheiten im Raum. Da das Rathaus von einer Baustelle umzingelt ist, war der Ablauf bis zuletzt nicht ganz klar. Dies führte auch zu Verunsicherungen bei den Narren.

Für die Prinzessin war es wichtig standesgemäß gekleidet zu erscheinen. Was trägt man auf einer Baustelle? Gummistiefel! Gesagt getan. Sie hatte es morgens beim Besuch in Bilbis schon agekündigt, dass sie nachmittags in Gummistiefeln die Narren ins Rathaus führen möchte.

Es war ein sehr schöner Rathaussturm. Die Idee einen Bauzaun aufzustellen und so die Narren durch ein Labyrith laufen zu lassen war super. In Schlangenlinien zogen wir durch das Foyer, konnten uns auf den Geraden immer wieder Helau zurufen und die Feuerwehr machte Musik dazu. Für die Ohren der anwesenden Narren und Rathausmitarbeiter war es wahrscheinlich eine Herausforderung was dann kam. „Rathaussturm“ weiterlesen

Altenheim Biblis

Der erste Termin an Altweiberfastnacht führte uns ins Altenheim nach Biblis. Dort wurden wir zur Mittagszeit erwartet. Wir besuchten die Bewohner in ihrem Gemeinschaftsraum und auf ihren Stationen.

Solche Begegnungen sind für uns sehr sentimental. Das sind die Leute, die vor Jahren selbst Fastnacht aktiv mitgestaltet haben und die uns, wie die Kinder, sehr am Herzen liegen. Auch für diese Veranstaltung hatten wir eigens eine Rede geschrieben. Wir wollten die Leute direkt ansprechen und ihnen unsere Achtung ausdrücken. Natürlich kamen auch die Krawatten des Heimleiters und des Verantwortlichen für die Pflege an die Reihe. So muss das an Weiberfastnacht sein. Ohne Schere läuft da nichts! „Altenheim Biblis“ weiterlesen

Danke unseren Sponsoren!

Es ist an der Zeit unseren Sponsoren Danke zu sagen.

Zu allen Unterstützern haben wir ein ganz besonderes Verhältnis und sind froh und dankbar, dass wir sie haben.

Der erste im Bunde war Dirk Weiland. Er hat im Sommer bei Michis Hochzeit ganz Spontan seine Unterstützung zugesagt hat. Das war für uns eine enorme Erleichterung, denn der Anfang war gemacht. „Danke unseren Sponsoren!“ weiterlesen

Samstag – 7 Termine

Vor diesem Tag hatten wir schon etwas Muffe. Es standen sieben Termine auf dem Programm.

Los ging es um 14.33 Uhr bei den Sackschadoahoggern zum Kindermaskenball. Die Mädchen und Jungs waren wundervoll kostümiert und es machte Spaß den Nachmittag mit ihnen zu verbringen.

Die Zeit zu Hause, bis zu den Abendterminen, reichte gerade mal um eine Kleinigkeit zu essen und das Make up zu richten. Dann klingelte es schon an der Haustür und die Begleitung der Vereins-AG und unsere Gardemädchen holten uns gut gelaunt ab.

Die erste Station war der SKK, wo wir mit einliefen. Als nächstes fuhren wir zur Feuerwehr. Nach unseren Grußworten verabschiedeten wir uns direkt wieder und zogen zum MGV. Gleich nebenan bei der Harmonie wurde ebenfalls gefeiert und wir machten unsere Aufwartung. Es tat uns unendlich Leid, dass wir nicht mehr Zeit hatten. Die Sääle und Hallen waren unheimlich schön geschmückt und man spürte das Herzblut, das damit verbunden war. „Samstag – 7 Termine“ weiterlesen

Freud und Leid

Am Freitag waren wir beim LKV in Lampertheim. Dort saßen wir ganz vorne, was uns sehr freute und ehrte. Leider war dort auch direkt der Lautsprecher. Dies hatte zur Folge, wir wurden intensiv beschallt.

Noch im Bett dröhnten die Ohren und der Tag danach begann mit Kopfschmerzen. Auch das gehört zum Majestätenleben dazu. Es ist nicht immer alles eitel Sonnenschein. Ein weiterer Faktor sind brennende Füße. Ein regelmäßiger Satz beim Nachhausekommen lautet: „Boah, tun meine Füße weh.“ „Meine auch.“

Da ist es eine Wohltat sich ins Bett zu legen. „Freud und Leid“ weiterlesen

Lambada Pass

Am Freitagabend waren in Lampertheim bei LKV eingeladen. Es wird ja immer viel gefrotzelt zwischen Bürstädtern und Lampertheimern und so sollte es auch am Freitag sein. Lutz Krieger, der durchs Programm führte, hatte dem Prinzenpaar aus Bürstadt ein Tagesvisum für Lampertheim organisiert, und wir sind nun stolze Besitzer eines „Lambada Passes“, auch wenn das Visum jetzt schon abgelaufen ist.

Wir haben uns köstlich amüsiert und fanden das eine tolle Idee!

Lambad Pass Silke „Lambada Pass“ weiterlesen