Rathaussturm

Der Rathaussturm stand an und es standen viele Unklarheiten im Raum. Da das Rathaus von einer Baustelle umzingelt ist, war der Ablauf bis zuletzt nicht ganz klar. Dies führte auch zu Verunsicherungen bei den Narren.

Für die Prinzessin war es wichtig standesgemäß gekleidet zu erscheinen. Was trägt man auf einer Baustelle? Gummistiefel! Gesagt getan. Sie hatte es morgens beim Besuch in Bilbis schon agekündigt, dass sie nachmittags in Gummistiefeln die Narren ins Rathaus führen möchte.

Es war ein sehr schöner Rathaussturm. Die Idee einen Bauzaun aufzustellen und so die Narren durch ein Labyrith laufen zu lassen war super. In Schlangenlinien zogen wir durch das Foyer, konnten uns auf den Geraden immer wieder Helau zurufen und die Feuerwehr machte Musik dazu. Für die Ohren der anwesenden Narren und Rathausmitarbeiter war es wahrscheinlich eine Herausforderung was dann kam.

Abgesperrter Aufgang zum Sitzungszimmer
Abgesperrter Aufgang zum Sitzungszimmer

Die Treppe war abgesperrt und beim emporsteigen musste das Prinzenpaar Fragen beantworten, und bei jeder falschen Antwort ein Lied singen. Solange die Narrenschar die Lieder kannte sangen sie kräftig mit, aber die Prinzessin stimmte ein Lied aus ihrer Heimat an, das keiner kannte :-(. Ich weiß nicht wen ich mehr bedautert habe. Mich, die Prinzessin, oder die Zuhörer.  🙂 Nach einem verbalen Schlagabtausch im 1.OG vor dem Sitzungszimmer tauchte Bürgermeisterin Schader im Anzug des Kampfmittelräumdienstes auf.

Bürgermeisterin Barbara Schader
Bürgermeisterin Barbara Schader

Sie wollte natürlich nicht freiwillig ihren Amtssitz räumen. Die Narren jedoch hatten ein Ass im Ärmel. Das Prinzenpaar hatte schon einen Zweitschlüssel und konnte die Sache locker angehen. Aber selbst ohne das Duplikat hätten wir das Rathaus souverän eingenommen, denn zuerst suchten wir den richtigen Schlüssel. Dieser war in einer Sandkiste versteckt.

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Der "Zweitschlüssel"
Der „Zweitschlüssel“

Prinzessin Silke zeigt sich intuitiv und griff gleich an die richtige Stelle. Das Rathaus wurde von der Narrenschar eingenommen und die 11 närrischen Pargraphen konnten verkündet werden. Die Kapitulationsurkunde wurde von Frau Schader unterschrieben und die Narren hatten die Macht 🙂

Es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Mitarbeitern der Stadt diese Veranstaltung „durchzuziehen“. Sie sind immer sehr kreativ und geben sich die größte Mühe. Dankeschön, an alle Beteiligten. Ihr seid super!

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